Zeckenabwehr-aber bitte natürlich

Frühling, Sommer, Zeckenzeit……

Foto: Wikipedia

Bald sind die kleinen Spinnentiere wieder auf der Pirsch. Sie suchen gezielt nach unseren besten Freunden! Unseren Haustieren!

Abgesehen davon, dass der Biss dieser Tierchen sehr unangenehm ist und sich die Bissstelle entzünden kann, übertragen sie auch verschiedene Krankheiten wie z.B.  Borreliose, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), Babesiose, Ehrlichiose, Rickettsiosen oder Neoehrlichiose.

Aber nicht immer muss man Chemie einsetzen um unseren Haustieren die kleinen Biester vom Pelz zu halten. Auch die Natur hält einige “Mittel” bereit:

Knoblauch

Knoblauch soll (genau wie Zwie­beln) in hoher Kon­zen­tra­ti­on auf­grund sei­ner Schwe­fel­ver­bin­dun­gen für Hunde gif­tig sein, da er die roten Blut­kör­per­chen zer­stö­ren könne.

Um eine Ab­wehr­wir­kung gegen Zecken zu er­rei­chen, sind vom Knob­lauch nur ge­rin­ge­ Dosen er­for­der­lich. Also keine Gefahr für die Gesundheit des Hundes.

Knob­lauch hilft also durch­aus gegen Ze­cken, er­fah­rungs­ge­mäß auch bei Hun­den, al­ler­dings un­ter­schied­lich ef­fek­tiv. Bei manchen Hunden wirkt es prima. Bei ei­ni­gen Hun­den hilft es gar nicht.

Im Fachhandel gibt es viele verschiedene Knoblauchprodukte für unsere Vierbeiner zu kaufen.

Homöopathie

Ledum, der Sumpf­porst, wird häu­fig in ho­möo­pa­thi­scher Form emp­foh­len, um Ze­cken­bis­sen vor­zu­beu­gen. Die gän­gi­ge Po­tenz ist hier die C200, eine Gabe von drei bis fünf Glo­bu­li alle vier bis acht Wo­chen. Viele Hun­de­hal­ter sind davon be­geis­tert und kön­nen einen ver­min­der­ten bis aus­blei­ben­den Ze­cken­be­fall fest­stel­len.

 Bierhefe

Bier­he­fe scheint eben­falls eine Ze­cken ab­weh­ren­de Wir­kung zu ent­fal­ten. Denn Ze­cken mögen den Ge­ruch der ent­hal­te­nen B-Vit­ami­ne nicht. Also steu­ern sie mit Bier­he­fe ge­füt­ter­te Hunde gar nicht erst an.

Al­ler­dings be­hagt der Ge­ruch auch so man­chem Hund nicht. Eine Zu­füt­te­rung ist daher nicht immer pro­blem­los mög­lich. Auch kann Bier­he­fe unter Um­stän­den Magen-Darm-Pro­ble­me ver­ur­sa­chen. Schlei­chen Sie die Bier­he­fe daher lang­sam und mit klei­nen Dosen ein, damit sich der Hund daran ge­wöh­nen kann.

Man gibt einen Tee­löf­fel pro 10 Ki­lo­gramm Kör­per­ge­wicht sowie je­weils einen Vier­tel Tee­löf­fel für jede wei­te­ren 2,5 Ki­lo­gramm. In der Ze­cken­hoch­sai­son könn­te auch die dop­pel­te Dosis ge­ge­ben wer­den.

Babypuder und Kieselgur

Auch Ba­by­pu­der und Kie­sel­gur trock­nen den In­sek­ten­pan­zer aus. Viele Hun­de­be­sit­zer pu­dern das Fell alle paar Tage ein und stel­len einen stark ver­min­der­ten Be­fall fest.

Kokosöl

Kokosöl kann in zwei Varianten gegen Zecken helfen. Zum einen kann man den Hund einreiben, empfiehlt sich allerdings nur bei kurzhaarigen Hunden, zum zweiten kann man tgl. ca. 1 Teelöffel übers Futter geben.

 

                                                                                                                                                                                                                Quelle: www.zentrum-der-gesundheit.de